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Jeggins

Jeggins sind Kult! Lesen Sie hier, was die Hosen so einzigartig macht

Jeggins erfreuen sich seit Jahren wachsender Beliebtheit – gelten sie doch als ideal, um die Lässigkeit der Jeans mit dem Komfort der Leggings zu kombinieren.

 

Jeggings – Hot or not?

Seitdem die Jeggings Anfang der Nuller Jahre zum neuen Trend der Jeansmode wurden, scheiden sich an ihnen die Geister: Modesünde oder stylishe und superbequeme Hose? Für viele Frauen wurden die elastischen Jeggings zu einer populären Alternative zur Skinny Jeans, die aus weniger dehnbarem Denim gefertigt wird. Allerdings ist beim Styling Vorsicht geboten, denn wird die Jeggings falsch getragen, kann sie in der Tat schnell zur Modesünde werden.

 

Jeggings – wie wurde die Hose zum Trend?

Die Jeggings verdankt ihre Entstehung dem Revival der Skinny Jeans Anfang der Nuller Jahre: Waren bis dahin noch bequeme Bootcut Jeans angesagt, die vor allem zu Turnschuhen getragen wurden, begann das neue Jahrzehnt mit einer Rückkehr zu den hautengen Stretch-Jeans der 80er Jahre in Kombination mit hohen Stiefeln oder Stiefeletten.

Zugleich erlebten schwarze Leggings ihren Durchbruch, die bei Miniröcken und Minikleidern Nylonstrumpfhosen ersetzten oder einfach lässig mit langen Blusen und Tuniken kombiniert wurden. Was lag da näher, als diese beiden Trends zu verbinden?

 

Wo liegt der Unterschied zu Leggings und Treggings?

Der Begriff Jeggings wird heute für unterschiedliche Produkte verwendet: Im engsten Sinne sind damit Hosen aus Denim mit besonders viel Elasthan gemeint. Das macht sie dehnbarer und bequemer. Manche Jeggings haben dabei genau wie Leggings lediglich einen Gummizug am Bund, andere werden jedoch auch wie Skinny Jeans mit Hosenknopf, Reißverschluss und Taschen ausgestattet. Die Grenzen sind fließend. Manchmal werden auch Leggings aus Baumwolle in Jeans-Optik gefertigt und dann als Jeggings bezeichnet – dies ist jedoch nicht wirklich korrekt, denn die Fertigung aus Denim-Stoff ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Jeggings und Leggings.

Die Leggings wird im Alltag als fußlose bequeme Alternative zur Strumpfhose genutzt oder als hautenge Gymnastikhose beim Sport. Neben der klassischen schwarzen Leggings gibt es heute eine große Auswahl an einfarbigen und bunt gemusterten Leggings für jeden Geschmack. Besonders beliebt sind Kombinationen aus bunten Leggings mit Denim-Miniröcken oder Hotpants, die so auch bis spät in den Herbst hinein getragen werden können.

Aus den Leggings entwickelten sich nicht nur die Jeggings aus Denimstoff, sondern auch die Treggings (Trousers + Leggings), die sich vor allem durch Außentaschen, Hosenknöpfe, Reißverschlüsse oder Applikationen von herkömmlichen Leggings unterscheiden. Besonders beliebt sind Treggings aus Synthetik in Lederoptik für einen sexy Biker-Look.

 

Wie kreiere ich den perfekten Jeggings Style?

Viele Trägerinnen vergessen gerne, dass die Jeggings genau wie die Leggings letztendlich kaum mehr als eine Strumpfhose ist, die "drunter" getragen werden sollte. Wer nicht gerade die perfekte Figur hat, wirkt in der Jeggings daher leicht rundlich oder dürr.

Eine Jeggings wird daher am besten mit einem oberschenkellangen Oberteil kombiniert, zum Beispiel mit einer luftigen bunten Tunika oder einem lässigen Damenhemd im Holzfällerlook. Wer den 80er Jahre Retro-Look perfekt machen will, kombiniert die Jeggings mit einer langen Bluse, die mit einem breiten Gürtel getragen wird.

Zur Jeggings passen unterschiedliche Schuhe – hohe Stiefel im Winter ebenso wie sexy High Heels oder bequeme Ballerinas in den warmen Monaten.

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