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Modeglossar

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Outdoor

Outdoor – was Sie über die moderne Funktionskleidung wissen müssen

Outdoor – der verheißungsvolle Begriff heißt wörtlich übersetzt eigentlich nichts anderes als 'draußen' und doch ist er in den letzten Jahrzehnten zum Synonym für Sport, Abenteuer und Erholung in der Natur avanciert. Was früher schlicht als Allwetter- oder Sportkleidung bezeichnet wurde, ist heute Outdoorbekleidung. Und diese hat ihr langweiliges Image abgelegt und ist zum absoluten Trend geworden. Lesen Sie hier, wie das typische Outdoor-Outfit heute aussieht, wie man sich früher „outdoor“ kleidete und welche Materialien sich am besten für Outdoor-Sportarten eignen.

 

Welche Klassiker gehören zu jedem Outdoor-Outfit?

An die frische Luft bei Wind und Wetter – kein Problem mit der richtigen Kleidung. Wichtig zu wissen: Outdoor-Sportler kleiden sich nach dem Zwiebelprinzip, d. h. in unterschiedlichen Lagen. Mehrere Schichten Kleidung schützen den Körper besser vor Kälte, Nässe oder Hitze, als eine dicke Schicht.

Die erste Schicht ist die Unterwäsche und diese ist vielleicht auch die wichtigste. Sie muss bei Kälte wärmen, den Schweiß vom Körper weg transportieren, schnell trocknen, atmungsaktiv und sehr bequem sein. Innovative Funktionsunterwäsche aus Kunstfasern oder Mischgeweben erfüllt diese Kriterien und gehört unbedingt zu jedem Outdoor-Outfit. So wichtig wie die Unterwäsche sind auch die Socken. Sie müssen an den richtigen Stellen weich gepolstert und ebenfalls atmungsaktiv sein.

Shirts, Pullover, Hemden und Hosen sind echte Klassiker der Outdoorkleidung und kommen in der zweiten Lage zu ihrem großen Auftritt. Sie haben die Aufgabe, den Körper vor Hitze und Kälte zu isolieren und Feuchtigkeit nach außen zu leiten. Diese Kleidungsstücke sind in der Regel aus Kunstfaser und oftmals mit praktischen Details wie Taschen oder Reißverschlüssen ausgestattet.

Kein anderes Kleidungsstück wird so eng mit dem Begriff Outdoor verbunden wie Fleecejacken und Fleecepullover. Die im Outdoorsport zur Wärmeisolation eingesetzten Oberteile werden mittlerweile aber nicht mehr nur im Outdoorbereich getragen, sondern haben sich ihren festen Platz in der Freizeitmode erobert. Zu verdanken ist das ihrem hohen Tragekomfort, den vor allem für Damen figurbetonten Schnitten und der großen Auswahl an Designs und Farben.

Ein Muss für alle Outdoorsportler ist die Outdoorjacke. Sie wird als letzte Schicht über den anderen Lagen getragen und schützt vor Wind, Regen und Schnee. Hochwertige Outdoorjacken haben wasserundurchlässige Nähte und Reißverschlüsse, zahlreiche Taschen und eine Kapuze.

Wer sich viel und lange in der Natur bewegt, braucht außerdem bequeme Schuhe. Wander- und Trekkingschuhe zählen deshalb zu den absoluten Klassikern der Outdoorbekleidung.

 

Keine Lust auf Gummistiefel? So geht Outdoor auch anders

Wer keine Lust auf Gummistiefel und unförmige Regenjacken hat und trotzdem raus in die Natur möchte, hat heute die Qual der Wahl: Mit coolen wasserabweisenden Boots, figurbetonten Hoodies mit Kordeln und Taschen, modischen Sweat- oder Fleecejacken sowie Softshelljacken in trendigen Schnitten brauchen Sie sich nicht zu verstecken.

 

Eine kurze Zeitreise – wie funktionierte der Outdoorlook früher?

Nicht nur bei den Materialien hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten eine Menge getan, sondern auch beim Design der Outdoorbekleidung. So ist es kein Zufall, dass man heute nicht mehr nur von Funktionskleidung, sondern vielmehr von Outdoormode spricht. Funktionskleidung und Freizeitkleidung haben sich gegenseitig inspiriert: So ist die Funktionskleidung modischer geworden und die Freizeitkleidung ein bisschen praktischer.

Noch vor 30 Jahren sah Outdoorbekleidung ganz anders aus: Jacken, Hosen und Shirts in den Naturfarben Beige, Grau, Braun oder Ocker dominierten den Markt, der überschaubar klein war. Die Schnitte waren vor allem eins – nämlich praktisch. Wasserabweisende und winddichte Materialien gab es noch nicht. Erst mit dem steigenden Interesse an Outdoorsportarten bemühten sich bekannte Hersteller, ihre Materialien zu optimieren und innovative Verfahren zu entwickeln. Davon profitieren Outdoorfans heute.

 

Softshell oder Gummi – was sind ideale Materialien für das Outdoor?

Outdoorbekleidung muss vor allem atmungsaktiv sein, damit die Feuchtigkeit nach außen geleitet werden kann und der Körper trocken bleibt und nicht friert. Aus diesem Grund werden für die Herstellung von Outdoorbekleidung in der Regel Kunstfasern wie Polypropylen, Polyester oder Polyamid verwendet. Mischgewebe aus Kunst- und Wollfasern eignen sich besonders für den Unterwäschebereich, da auch Wolle atmungsaktiv ist.