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Modeglossar

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Teddystoff

Tierfreundliches Fell - was macht Teddystoff so weich?

Teddystoff oder auch Teddyplüsch hat neben der Stofftierabteilung längst einen weiteren Wirkungskreis gefunden: die Mode. Pflegeleicht und vielfältig einsetzbar hat der Schmusestoff keine ernsthafte Konkurrenz zu fürchten. Der Farbgebung und dem Design sind keine Grenzen gesetzt, der Zusammensetzung auch nicht.

 

Welcher Stoff steckt wirklich hinter dem Namen 'Teddystoff'?

Teddystoff zeigt sich in seiner Zusammensetzung so abwechslungsreich wie die Naturvorlagen selbst. Sowohl natürliche Haarlieferanten wie Angoraziege (Mohair), Alpaka, Baumwolle als auch synthetische Produkte finden in Mode- und Spielzeugwelt Verwendung. Während den Naturprodukten eine bestimmte Struktur eigen ist, vermag die industriell gefertigte Teddystoff-Faser jede Optik wieder zu geben. Lang oder kurzfasrig, licht oder schön dicht, borstig und rau oder kuschelig zart - die Mode darf wählen, was gewebt wird. Unterschiedliche Florhöhen bestimmen die Optik mit.

 

Warum nicht Hase oder Maus? So bekam der Teddystoff seinen Namen

So umfangreich das heutige Angebot an Teddystoffen ist, so eindeutig geht der Name auf die Produktion der, nach dem amerikanischen Präsidenten Theodor "Teddy" Roosevelt, benannten Stoffbären der unsterblichen Käthe Kruse zurück. Der erste Bär, der 55 PB, war das erste Stofftier der Fabrikation mit beweglichen Gelenken und trug bei seiner offiziellen Vorstellung anlässlich der Leipziger Spielwarenmesse 1903 ein goldbraunes Teddyplüsch-Fell.

 

Wo kommt der Teddystoff her?

Sowohl die Natur als auch die Industrie schenken die Grundlagen zum Berühmtesten aller Tierfellimitatstoffe.

 

Teddystoff und Modetrends - Worin wird der weiche Stoff verarbeitet?

Besonders oft findet sich Teddystoff bei der Herstellung von Innenfutter für wärmende Oberbekleidung wie Jacken und Mäntel. Applikationen auf Kragen und Manschetten setzen zusätzliche modische Akzente. Als Teddy-Fleece tritt der Stoff auch solo in tollen Jackenmodellen auf, je nach Wunsch schön plüschig oder samtig glatt. Eine beliebige Einfärbbarkeit der Industriefasern ermöglicht es, jede Modevariation mitzumachen. Bei Kinderbekleidung kommt Baumwoll-Teddystoff besondere Aufmerksamkeit zu. Aber auch die industriellen Ausführungen aus Polyester und/oder Polyacryl werden dank pflegeleichter Eigenschaften bei Babymoden eingesetzt. Als weiterer Vorteil erweist sich die Tatsache, dass Industrie-Teddystoff kaum Härchen verliert. Haustextilien wie Decken sind aus unseren Haushalten nicht mehr wegzudenken.

Besonders dünne Gewebe eignen sich für:

  • Decken
  • Baby-Schlafsäcke
  • Strampelsäckchen
  • Innenfutter für Westen, Jacken oder Mützen
  • Kirschkernsäckchen
  • Stillkissen
  • Stulpen und Schals
  • Kuscheltiere
  • Babyhalstücher.