Verhaltenskodex

Zieht Ihr alle an einem Strang?

Ja, wir haben eine Art Kompass. Dem müssen alle folgen, die mit uns arbeiten.

Wenn es um die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Partnern geht, orientieren wir uns an ganz bestimmten Vorstellungen und festen Grundsätzen. Wer mit und für uns arbeiten möchte, muss also die gleiche Route nehmen wie wir. Unser sogenannter Code of Conduct (Verhaltenskodex) basiert u.a. auf den Grundsätzen der Konventionen der International Labour Organization. Die Bewahrung der Menschenrechte ist Richtlinie für alle.

Was wir wollen, sind sichere und gesunde Arbeitsplätze für die Arbeiterinnen und Arbeiter, geregelte Arbeitszeiten, die Zahlung von angemessenen Löhnen, das Recht auf Versammlungsfreiheit, der Schutz der Umwelt und die Bekämpfung von Korruption. - Diesen Weg können wir nur alle zusammen gehen.

Für mehr Informationen können Sie unseren Verhaltenskodex (PDF) downloaden.

Könnt Ihr Arbeitsbedingungen auch verbessern?

Ja, das tun wir. Mit unserem Sozialprogramm.

Für die Einhaltung des Code of Conduct sowie die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen sorgt unser Sozialprogramm. Das heißt ganz konkret: wir wollen sichere und gesunde Arbeitsplätze in den Fabriken unserer Lieferanten schaffen, Arbeitszeiten regeln, angemessene Löhne bezahlen, Versammlungs-, Organisations- und Tariffreiheit gewährleisten, Kinder- und Zwangsarbeit ausschließen. Dafür gibt es unabhängige Überprüfungen (sogenannte Audits) in unseren Lieferantenbetrieben.

Genauso wichtig sind die Schulungen und Workshops, die wir im Zuge unseres Sozialprogramms weltweit durchführen. Auch sie tragen dazu bei, die Arbeitsbedingungen immer weiter zu verbessern. Deshalb ist uns eine langfristige, strategische Partnerschaft mit unseren Lieferanten so wichtig. - Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen.

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Was gehört noch zu Eurem Sozialprogramm?

Um den sozialen Standards überall auf der Welt noch mehr Bedeutung zu verleihen, beteiligt sich die Otto Group (zu der auch bonprix gehört) an Initiativen internationaler Organisationen.
Zum Beispiel als Gründungsmitglied der BSCI, zu der mittlerweile weltweit über 1.500 Unternehmen zählen. Ziel der BSCI ist die permanente Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der internationalen Wertschöpfungskette. Dafür werden unabhängige Überprüfungen (sogenannte Audits) in Lieferantenbetrieben durchgeführt.

Gemeinsam mit internationalen Organisationen hat die Otto Group ein Gebäude- und Brandschutzabkommen für Textilfabriken in Bangladesch unterzeichnet: Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh. Damit die Menschen, die unsere Produkte herstellen, einen sicheren Arbeitsplatz haben.

Eine Näherin verarbeitet die Baumwolle (CmiA, West-Afrika) © Paul Hahn

Was macht Ihr bei dem ‚Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh’ ganz genau?

Dieses Abkommen hat sich zum Ziel gesetzt, dass alle Menschen, die in einer Textilfabrik in Bangladesh arbeiten, einen sicheren und gesunden Arbeitsplatz haben.

Die Otto Group hat den Bangladesh Accord on Fire and Building Safety (Abkommen über Brandschutz und Gebäudesicherheit in Bangladesch), der als Reaktion auf den Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in Bangladesch im Jahr 2013 entwickelt wurde, mitgestaltet und unterzeichnet. Ziel des Abkommens sind sichere und gesunde Arbeitsplätze für die Arbeiterinnen und Arbeiter.
Der „Accord“ enthält daher verbindliche, durchsetzbare und transparente Regelungen zu unabhängigen Inspektionen mit Berichten, die öffentlich zugänglich sind. Maßnahmen zur Instandsetzung sind Pflicht und die internationalen Auftraggeber übernehmen einen Teil der Kosten.

Wofür steht denn eigentlich „BSCI“?

Die Initiative wurde 2004 von der Otto Group mitgegründet. Mittlerweile zählen weltweit über 1.500 Unternehmen zur BSCI und sie alle haben ein Ziel: Die Verbesserung der sozialen Standards in der weltweiten Wertschöpfungskette.

Das heißt ganz konkret: sichere und gesunde Arbeitsplätze schaffen, Arbeitszeiten regeln, angemessene Löhne bezahlen, Versammlungs-, Organisations- und Tariffreiheit gewährleisten, Kinder- und Zwangsarbeit ausschließen. Dafür gibt es unabhängige Überprüfungen (sogenannte Audits) in unseren Lieferantenbetrieben.

Macht Ihr eigentlich beim Textilbündnis mit?

Ja, wir sind dabei.

Seit Juni 2015 ist die Otto Group Mitglied des von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Bündnisses für nachhaltige Textilien („Textilbündnis“). Ziel des Bündnisses, zu dem neben Industrieunternehmen auch Nichtregierungsorganisationen sowie die Politik zählen, ist es, sowohl die ökologischen als auch sozialen Standards innerhalb der textilen Wertschöpfungskette stetig zu verbessern. Die Otto Group hat die Idee des Bündnisses von Beginn an unterstützt und beteiligt sich aktiv an der Entwicklung der Ziele und Aktivitäten.