Bequemer Kauf auf Rechnung

Garantierte Lieferung bis Weihnachten

Lieferzeit 2-4 Werktage

Gratis Versand für Neukunden mit Gutscheincode: MODE

Trauzeuge zu werden, ist vor allem eins: eine sehr große Ehre. Denn seit 1998 ist es in Deutschland gar nicht mehr notwendig auf dem Standesamt sowie in der evangelischen Kirche „vor Zeugen“ zu heiraten (anders als auf katholischen Hochzeiten, wo das Brautpaar nach wie vor zwei Trauzeugen benennen muss).
Werden Sie also gebeten, diese heute eher symbolische Rolle zu übernehmen, zeigt es in erster Linie, wie wichtig Sie dem Brautpaar sind! Auch die formalen Anforderungen sind vergleichsweise leicht zu erfüllen: Sie müssen am Tag der Trauung volljährig und anwesend sein, das Traudokument unterschreiben und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegen.
Doch auch wenn die Bestimmung von Trauzeugen inzwischen mehr liebgewonnene als verpflichtende Tradition ist, gibt es doch einige konkrete Aufgaben, die Trauzeugen vor, während und nach der Hochzeit übernehmen können. Dazu zählt vor allem: Braut und Bräutigam jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen!
Vor der Hochzeit
Bei Hochzeitsplanung beraten
Auf dem Land oder in der Stadt heiraten, ganz klassisch oder im Hippie-Stil, Buffet oder gesetztes Essen? Es gibt viele Fragen, die im Zuge einer Hochzeitsplanung auftauchen. Trauzeugen helfen dem Brautpaar bei der Entscheidungsfindung und begleiten es – wenn gewünscht – zu Terminen wie Location-Besichtigung und Probeessen.
Tipp:
Dort einbringen, wo man besonders talentiert ist. Sie sind künstlerisch begabt? Dann bieten sie an, sich um die Hochzeitsdeko oder die Einladungskarten zu kümmern. Sie haben Verhandlungsgeschick? Dann könnten Sie beim Einholen von Kostenvoranschlägen behilflich sein.
Logistische Organisation des Hochzeitstages
durchsprechen
Die Trauzeugen sind häufig im Vorfeld der Trauung und am Hochzeitstag selbst die Hauptansprechpartner der Gäste und halten dem Brautpaar so den Rücken frei.
Gehen Sie frühzeitig bei einem gemütlichen Abendessen mit Braut und Bräutigam logistische Fragestellungen durch:
♥ Wie kommen die Gäste von A nach B?
♥ Ist für Getränke vor der Kirche gesorgt?
♥ Sollen die Gäste beschäftigt werden, während die
Hochzeitsfotos gemacht werden?
♥ Gibt es konkrete Geschenkwünsche?
♥ Sind Hochzeitsspiele oder Reden erwünscht?

Mit diesem Wissen können Sie dann auch Überraschungsbeiträge der Gäste am Abend selbst koordinieren.
Zum Brautkleid- bzw. Anzugkauf begleiten
Schnappen Sie sich Braut und verbinden Sie die Suche nach dem perfekten Kleid mit viel Zeit und Spaß. Oft kommen auch Mutter und Schwester der Braut bzw. Vater und Bruder des Bräutigams mit – perfekt also für einen ausgedehnten Männer- oder Mädelstag mit abschließendem Dinner.

Welches Outfit das Richtige ist hängt ganz vom Hochzeitspaar ab. Welche Dos und Don’ts es zu beachten gilt – wir verraten es Ihnen!

Junggesellenabschied planen
Klar, der JGA sollte ein unvergesslicher Tag werden - eine der schönsten Aufgaben überhaupt für Trauzeugen! Und mit diesen Tipps wird der JGA ganz bestimmt unvergesslich.
Am Hochzeitstag
So gut es geht assistieren
Am Hochzeitstag selbst sollte das Brautpaar nur Augen für sich haben und seinen großen Tag so richtig genießen. Damit alles reibungslos läuft, sind Trauzeugen die kleinen Helferlein im Hintergrund. Sie achten darauf, dass der Zeitplan eingehalten wird, sind Ansprechpartner für die Gäste, nehmen Blumenschmuck und Liederhefte aus der Kirche mit und platzieren die Geschenke auf dem Geschenketisch. Die Trauzeugin der Braut sollte zudem ein kleines Notfall-Kit mit Taschentüchern, Pflastern und Lippenstift dabei haben.
Tipp: Sichern Sie sich Unterstützung von Eltern und Geschwistern des Brautpaares.
Die freuen sich, wenn sie helfen können und es bleibt nicht alles an Ihnen hängen
– schließlich wollen Sie diesen besonderen Tag doch auch genießen!
Symbolische Aufgaben übernehmen
Eheringe aufbewahren, den Brautwagen fahren, Fürbitten halten: Es gibt viele schöne Traditionen für Trauzeugen am Hochzeitstag. Dazu gehört auch, dass die Trauzeugin der Braut am Hochzeitsmorgen beim Styling hilft und der Trauzeuge gemeinsam mit dem Bräutigam zur Kirche fährt und dort am Altar wartet.

Rede halten
Eine gemeinsame Rede beider Trauzeugen auf der Hochzeitsfeier wird sicherlich nicht nur das Brautpaar rühren. Erzählen Sie, was genau Sie an dem frisch vermählten Paar so mögen, streuen sie ein paar lustige Anekdoten ein und geben Sie ihnen gute Wünsche mit auf den Weg. Anvertraute Geheimnisse und peinliche Geschichten gehören hier allerdings ebenso wenig hin wie Plaudereien über die Ex-Partner. Halten Sie die Rede möglichst frei, kurz und knackig. Wer mag, untermauert seine Rede mit persönlichen Fotos aus dem Leben des Hochzeitspaares oder einem selbst geschnittenen Videofilm.
Und was anziehen? Dresscode für Trauzeugen
Als Trauzeugen sitzen Sie mit am Brauttisch und werden auf vielen Hochzeitsfotos zu sehen sein. Entsprechend schick sollte Ihre Kleidung also sein. Trauzeuginnen machen mit Etuikleidern in Rosé, Zitronengelb, Lavendel, Mint oder Dunkelblau nichts verkehrt. Für die Kirche darf es auch gern das bodenlange Kleid in dezenten Farben sowie ein Strickjäckchen oder eine Stola zum Umhängen sein. Bei sehr kräftigen Tönen oder Schwarz sollten Sie vorab die Braut um Ihre Meinung bitten. 
Für den Trauzeugen ist ein hochwertiger Anzug in gedeckten Tönen mit Krawatte oder Fliege die perfekte Wahl. 

Generell gilt:
Kleiden Sie sich schick, aber niemals schicker als das Brautpaar. Entscheiden Braut und Bräutigam sich für ein dezentes Outfit, sollten Sie Ihren Look entsprechend anpassen und nicht im Smoking oder bodenlangen Abendkleid erscheinen. 
Nach der Hochzeit
Tipp: Besonders harmonisch wirkt es, wenn nicht nur das Brautpaar, sondern auch die Trauzeugen Ihre Outfits aufeinander abstimmen. Ist das Farbkonzept der Hochzeit beispielsweise blau-rot, machen sich ein
dunkelblauer Anzug bzw. ein dunkelblaues Kleid mit weinroten Accessoires wie Krawatte oder Clutch gut.
Das Hochzeitspaar und seine Trauzeugen verbindet eine ganz besondere Beziehung. Dazu gehört im traditionellen Sinne auch, dass die Trauzeugen bei zukünftigen Streitigkeiten zwischen dem Ehepaar vermitteln und immer ein offenes Ohr haben.

Schöne Geste: sich den Hochzeitstag im Kalender anstreichen
und jedes Jahr gratulieren.