Das Standesamtkleid – Der elegante Allrounder

Wer bin ich?

Ich zähle zu den Hochzeitskleidern und heiße Standesamtkleid. Mein Aussehen richtet sich ganz nach den Wünschen der Braut. Ich gebe aber auch gern Tipps zu Schnittformen und Farben für jeden Typ. Wichtig ist für mich, zu unterscheiden: Findet noch eine kirchliche Trauung statt, halte ich mich meist ein wenig zurück.

Andernfalls zeige ich mich als Hochzeitskleid auf dem Standesamt durchaus festlich und prunkvoll. Ich habe etliche Schnitte zu bieten und sehe mich gern als:

  • bodenlange Robe mit Perlenstickerei und Pailletten
  • Standesamtkleid im Empire-Stil mit hochsitzender Taille
  • schlichtes Etuikleid mit farbigen Stoffeinsätzen
  • Standesamtkleid kurz mit Häkeleinsetzen

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Meine liebsten Stoffe sind Chiffon, Seide und Satin – als Kleid bei der standesamtlichen Trauung möchte man schließlich im Mittelpunkt stehen. Als klassisches Brautkleid empfehle ich meiner Trägerin ein schönes Weiß oder einen Creme-Ton. Wenn sie das nicht möchte, bin ich auch für andere Vorschläge wie zum Beispiel Weinrot, Rosa oder Gold offen.

Was lässt mich strahlen?

Da ich normalerweise nur ein einziges Mal aus dem Kleiderschrank geholt werde, sollte mein Outfit perfekt sein. Eine Hochsteckfrisur mit Blumen, Schmuck oder einem Fascinator ist das Mindeste. Sehr wohl fühle ich mich auch mit Glacé-Handschuhen – die sind aber kein Muss. Bin ich als Kleid für das Standesamt das einzige Hochzeitskleid der Braut, freue ich mich über einen hübschen Schleier. Da wir Standesamtkleider bei der Farbauswahl nicht so sehr festgelegt sind, kannst Du mich gern mit einer auffälligen Schärpe verzieren. Prinzipiell rate ich jeder Braut zu einer Stola oder einem Bolero – denn es kann auch im Sommer ein wenig frisch werden. Farblich abgestimmte Accessoires wie Ketten oder Ohrringe sind natürlich ein Must-have für mich. Was Ringe angeht, bin ich sehr wählerisch: Für mich gibt es am Hochzeitstag nur den Einen!

Welche sind meine Lieblingsfarben?

Als klassisches Brautkleid trage ich gern Weiß- oder Creme-Töne. Für die Zeremonie auf dem Standesamt bin ich jedoch nicht so sehr auf eine spezielle Farbe festgelegt. Die Hauptsache ist, dass ich als Kleid für das Standesamt perfekt auf den Typ meiner Trägerin abgestimmt bin und sie wunderschön aussehen lasse. Bevorzugt sie eher eine dunkle Farbe wie Purpurrot, ein kräftiges Kobaltblau oder ein zartes Lindgrün, lasse ich mich gern darauf ein. Wie jedes andere Kleid für die standesamtliche Trauung achte ich natürlich auch auf die aktuellen Trends in Sachen Farbe.

Was habe ich früher gemacht?

Schon im alten Rom tummelte ich mich auf zahlreichen Hochzeiten – nur nannte man mich damals noch nicht Standesamtkleid. Als gelbe Tunika mit Holzgürtel schmückte ich fast jede Braut am schönsten Tag ihres Lebens. Einige Jahrhunderte später, im finsteren Mittelalter, durfte ich mit Gold- und Silberbrokat die adeligen Damen zum Altar führen. Verziert mit traumhaften Stickereien, Halbedelsteinen und Familienwappen war ich die Hauptattraktion – neben der Braut. Im 16. Jahrhundert kam meine dunkle Seite zum Vorschein: In Schwarz, mit langer Schleppe und Spitzenüberwurf begleitete ich die heiratswilligen Damen der Oberschicht. Erst um 1800 repräsentierte ich in strahlendem Weiß die Jungfräulichkeit und Reinheit der Braut. Mit einem engen Korsett-Oberteil und langer Schleppe formte ich ihre Silhouette. Es dauerte noch ein paar Jahrzehnte bis ich in den 1950ern zum Standesamtkleid wurde und unter anderem mit einem schwingenden Petticoat das Herz des Bräutigams im Sturm eroberte.

Was ist das Besondere an mir?

Im besten Fall trägt man mich nur einmal im Leben.

Standesamtkleid Steckbrief