Was ist Baumwolle?
Hier erfährst Du alles zur Naturfaser!

Baumwolle: Weiche Fasern für angenehmen Tragekomfort

Als Faser für Kleidung ist Baumwolle allseits bekannt und begegnet uns im täglichen Leben immer wieder: Als Handtuch beim Abtrocknen oder als weicher Pyjama in den Abendstunden. Durch die vielen positiven Eigenschaften des Naturmaterials macht sie unseren Alltag in vielerlei Hinsicht angenehmer. Was genau Baumwolle so besonders macht, woher sie kommt und wie Du Deine Baumwollkleidung am besten pflegst, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Baumwolle: Beliebte Naturfaser seit über 6000 Jahren

Baumwollfunde bestätigen, dass die weiche Naturfaser bereits vor über 6.000 Jahren für Bekleidung verwendet wurde. Bereits damals erkannten die Menschen die wertvollen Eigenschaften der Naturfaser. Doch was ist Baumwolle überhaupt und wie wird sie angebaut? Hier findest Du die wichtigsten Infos rund um den beliebten Rohstoff.
➜ Baumwolle ist ein Malvengewächs, benötigt viel Wasser und wird hauptsächlich in China, Indien, Pakistan und den USA industriell angebaut. Dort sind die sogenannten „Cotton-Belts“, also die großen Baumwollfelder zu finden.
➜ Ungefähr ein halbes Jahr benötigt jede Pflanze bis zur Ernte.
➜ Nach der Ernte beginnt die Nachreife- und Trocknungsphase. Anschließend werden die Samenkerne maschinell von der Wachsschicht getrennt.
➜ Ein Drittel der Rohbaumwolle lässt sich zu verwertbaren Fasern verarbeiten, die für die Produktion von Textilien eingesetzt werden.

Baumwollproduktion: Wie wird Kleidung aus Baumwolle hergestellt?

Schritt für Schritt wird aus dem Malvengewächs Baumwollgarn hergestellt. Bei der ersten Qualitätsanalyse, die bereits während der Ernte stattfindet, erfolgt die Sortierung nach Länge der Fasern, des Geruchs, der Farbe und der Reinheit. Anschließend werden die Fasern entwirrt und gekämmt. Kardierungsmaschinen ordnen die Fasern und erzeugen Baumwollbänder, die im nächsten Schritt von Spinnmaschinen zu feinem Garn verdreht werden. Zu guter Letzt kommen riesige Webstühle zum Einsatz, die verschiedene Stoffe wie beispielsweise Denim oder Cord herstellen.
Auch durch den Mix mit elastischen Fasern oder einer Veredelung lässt sich Baumwolle vielseitig verarbeiten. Das wandelbare Material kann nicht nur für Kleidung, sondern auch für Textilien im Wohnbereich eingesetzt werden. Qualitätsunterschiede ergeben sich aus der Länge der einzelnen Fasern. Je länger die Baumwollfaser, desto feiner ist das Material und desto geringer ist die Pillinganfälligkeit, also die Knötchenbildung an der Oberfläche des Textils.

Angenehm weich auf der Haut: Die Vorteile von Baumwolle

Sicher hast auch Du jede Menge Kleidungsstücke aus Baumwolle bei Dir im Schrank. Die leichte Faser fühlt sich weich auf der Haut an und ist insbesondere im Sommer angenehm luftig. Da Baumwolle besonders saugfähig ist, nimmt sie die Feuchtigkeit sehr gut auf, wenn Du mal ins Schwitzen kommst. Zusätzlich ist das Material sehr strapazierfähig.
Die drei wichtigsten Vorteile von Baumwolle auf einen Blick:

✅ saugfähig
✅ strapazierfähig
✅ atmungsaktiv
Aufgrund dieser positiven Merkmale wird Baumwolle häufig für Unterwäsche und Babykleidung verwendet. Der Vorteil von Babymode aus Baumwolle? Das Material ist nicht nur hautfreundlich, sondern auch sehr pflegeleicht und lässt sich bei hohen Temperaturen waschen. Flecken auf der Kleidung oder dem Lätzchen können also ganz einfach wieder entfernt werden.
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Bio-Baumwolle: Nachhaltig und ressourcenschonend verarbeitet

Sicher bist Du beim Shoppen auch schon mal auf Kleidungsstücke aus Bio-Baumwolle gestoßen. Doch was unterscheidet dieses Material von der herkömmlichen Baumwolle? Bio-Baumwolle, oftmals auch Organic Cotton genannt, wird in kontrolliert biologischem Anbau ohne Pestizide hergestellt. Auch auf chemischen Dünger wird verzichtet.
Zudem profitieren die Baumwollbauern vom schonenden Umgang mit Ressourcen. Denn der biologische Anbau ist meist effizienter und führt zu höheren Ernteerträgen. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass er ein nachhaltiges Produkt erwirbt und guten Gewissens einkaufen kann. Insbesondere für Allergiker ist Bio-Baumwolle geeignet. Durch den Verzicht auf Chemikalien ist das Material hautfreundlicher als herkömmliche Kleidung aus konventioneller Baumwolle.

Pflege-Tipps für Baumwollkleidung: So bleiben Lieblingsstücke wie neu

Mit der richtigen Pflege ist Kleidung aus Baumwolle sehr langlebig. Je nach Gewebe kann sich die Waschtemperatur unterscheiden, beachte daher die Hinweise auf dem Pflegeetikett. In folgender Übersicht erfährst Du, wie Baumwollkleidung optimal gepflegt wird.
➜ Vor der Wäsche kannst Du die Kleidungsstücke auf links drehen und alle Reißverschlüsse und Knöpfe schließen, um die feinen Fasern zu schützen.
➜ Weiße Baumwollkleidung wird mit einem Vollwaschmittel gewaschen, während bunte Farben mit einem Colorwaschmittel gepflegt werden.
➜ T-Shirts, Pullover und Jeans vertragen maximal 40 °C und können im Buntwaschprogramm gereinigt werden. Unterwäsche, sowie Bettwäsche oder Handtücher aus Baumwolle vertragen meist 60 °C und auch 90 °C.
➜ Um Einlaufen von neuer Baumwollkleidung zu verhindern, kann es helfen das Kleidungsstück für 1-2 Tage in kaltes Wasser zu legen.
➜ Ob Dein Lieblingskleidungsstück für den Trockner geeignet ist, zeigt das Pflegeetikett. Um Einlaufen zu verhindern, sollte dennoch auf die Pflege im Trockner verzichtet werden.
➜ Baumwollkleidung kannst Du auf einem Wäscheständer zum Trocknen aufhängen. Im leicht feuchten Zustand lässt sich Kleidung aus Baumwolle auf Stufe 2 bis 3 bügeln.
➜ Tipp: Ist Deine Baumwollkleidung eingelaufen, kannst Du sie mit Shampoo auswaschen, in einem Handtuch trocknen und per Hand wieder in Form ziehen!
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