- Verantwortung
- Transparenz & Kreislauf
Offenheit schafft Vertrauen

Bis unsere Styles zum Outfit unserer Kund*innen werden, haben sie eine lange Reise hinter sich: Vom Rohstoff zum Fabric bis zum fertigen Produkt. Diese Reise möchten wir genau kennen. Und wir möchten, dass sie weitergeht: bei Sortieren und Recyclern.
Transparenz

Mehr Transparenz direkt am Produkt
Seit April 2026 testen wir den Digitalen Produktpass für ausgewählte Denim-Styles und erweitern den Pilotansatz schrittweise. Über einen QR-Code auf dem Hangtag oder im Weblabel erhalten unsere Kundinnen leicht zugängliche Informationen zum Produkt, etwa zur Materialzusammensetzung und Herkunft. Ergänzt werden diese durch praktische Pflegehinweise, Tipps für eine längere Nutzung und Inspiration für neue Looks. So möchten wir Transparenz mit einem konkreten Mehrwert für unsere Kundinnen verbinden. Gleichzeitig lernen wir im Pilotprojekt, wie sich die benötigten Daten über unterschiedliche Sortimente hinweg zuverlässig bereitstellen und in unsere Prozesse und Systeme integrieren lassen. Denn ein Digitaler Produktpass ist für uns mehr als ein QR-Code: Er unterstützt uns dabei, Datenqualität und Nachvollziehbarkeit entlang der Wertschöpfungskette weiterzuentwickeln und künftig auch Informationen für Wiederverwendung und Recycling verfügbar zu machen. Das Thema Produktpass ist nicht neu für uns: Bereits 2024 haben wir mit dem von Fashion for Good geförderten Start-up Made2Flow unsere erste Badekollektion mit einem Produktpass herausgebracht. Damals lag der Fokus auf der Datenverfügbarkeit und -Qualität in der Lieferkette.


Unsere Partner
Du willst wissen, wer unsere Produkte herstellt?
Wir setzen auf maximale Transparenz. Eine Übersicht unserer aktiven Partner und Lieferanten findest du in unserer eigenen Lieferantenliste. Um diese Daten für dich unabhängig überprüfbar zu machen, legen wir unsere gesamte Lieferkette zusätzlich im globalen Open Supply Hub offen.
Circular Solutions

Gemeinsam den Kreislauf schließen
Der Weg ist klar: Die Modebranche muss zirkulärer werden. Damit das gelingen kann, müssen Textil- und Recyclingindustrie noch enger zusammenarbeiten, um innovative Wege für die Mode der Zukunft zu entwickeln. In den europäischen Märkten mit Regelungen zur erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) kommen wir unseren gesetzlichen Verpflichtungen nach und leisten finanzielle Beiträge, um die Sammlung, Sortierung, Wiederverwendung und das Recycling von Textilien zu unterstützen.
Branchenprojekte und langlebige Ansätze
Echte Kreislaufwirtschaft braucht Kooperation. Deshalb beteiligen wir uns aktiv an Branchenprojekten, um gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen zu arbeiten. Dazu gehören: • "Implementing Circularity in the Textile Industry" (in Zusammenarbeit mit der GIZ und circular.fashion) • "Sorting for Circularity" (eine Initiative von Fashion for Good) Unser Ziel ist es, Materialien und Produkte so lange wie möglich in Nutzung zu halten und ihren Lebenszyklus kontinuierlich zu verlängern.
Unser Umgang mit unverkauften Produkten
Uns ist bewusst, dass uns dies noch nicht in allen Bereichen vollständig gelingt. Wir arbeiten kontinuierlich daran, den Ausschuss an Produkten weiter zu minimieren. In Übereinstimmung mit unseren jährlichen Offenlegungspflichten nach der EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) legen wir die Daten zu unverkauften und entsorgten Verbraucherprodukten für das Geschäftsjahr 2025/26 transparent offen: • Menge: Im Geschäftsjahr 2025/26 wurden insgesamt 1.949 unverkaufte Produkte entsorgt (hochgerechnet entspricht dies ca. 627,58 Kilogramm, basierend auf einem durchschnittlichen Textilgewicht von 322 Gramm pro Teil). • Gründe: Diese Entsorgungen waren gesetzlich vorgeschrieben (z. B. aus Sicherheitsgründen) oder erfolgten aufgrund irreparabler Schäden (wie physische Beschädigung, Verschlechterung oder Kontamination des Materials).
Unsere Maßnahmen zur Vermeidung von Produktentsorgungen
Um die Entsorgung unverkaufter Ware systematisch zu verhindern, setzen wir auf folgende Schritte: • Den gezielten Verkauf von Überschussbeständen an spezialisierte Restposten- und Zweitverwerter-Händler. • Die professionelle Reparatur und Aufbereitung von Retouren, um sie wieder in den Verkaufskreislauf zu integrieren.
