Mitgliedschaften

Macht Ihr eigentlich beim Textilbündnis mit?

Ja, wir sind dabei.

Seit Juni 2015 ist die Otto Group Mitglied in dem von der Bundesregierung ins Leben gerufenen nationalen Bündnis für nachhaltige Textilien („Textilbündnis“). Zu den Mitgliedern des Bündnisses zählen neben Handelsunternehmen auch Nichtregierungsorganisationen sowie die Politik. Ihr gemeinsames Ziel ist es, sowohl die ökologischen als auch die sozialen Standards innerhalb der textilen Wertschöpfungskette kontinuierlich zu verbessern. Uns ist klar: Gewisse Veränderungen können nur mit gebündelter Kraft herbeigeführt werden. Die Otto Group hat die Idee des Bündnisses von Beginn an unterstützt und beteiligt sich aktiv an der Entwicklung und Umsetzung der Ziele und Aktivitäten. Für die Jahre 2017 und 2018 hat die Otto Group eine eigene Roadmap mit Zielen und Maßnahmen veröffentlicht. 

Details zu den Roadmaps findet Ihr hier.

An welchen weiteren Initiativen beteiligt Ihr euch?

Neben dem Bündnis für nachhaltige Textilien sind wir seit August 2018, als Tochter der Otto Group, auch Mitglied der Sustainable Apparel Coalition (SAC).

Mit dieser Mitgliedschaft treten wir einem internationalen Branchenverbund aus über 200 Organisationen bei, die gemeinsam daran arbeiten, einen einheitlichen Ansatz zur Messung von Nachhaltigkeit in der Lieferkette („Higg-Index“) zu entwickeln. Ziel der SAC ist, über dieses gemeinsame Verständnis gezielt Verbesserungen bei den Mitgliedsunternehmen sowie in der Lieferkette für mehr Nachhaltigkeit herbeizuführen.

Außerdem engagieren wir uns in der Business Social Compliance Initiative (BSCI), die jetzt amfori BSCI heißt.

Ziel von amfori BSCI ist die permanente Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten unserer Lieferanten. Die Initiative wurde 2004 von der Otto Group mitgegründet. Mittlerweile zählen weltweit über 1500 Unternehmen zu amfori BSCI. Sie alle haben ein Ziel: die Verbesserung der sozialen Standards in der weltweiten Wertschöpfungskette. Das heißt ganz konkret: sichere und gesunde Arbeitsplätze schaffen, Arbeitszeiten regeln, angemessene Löhne bezahlen, Versammlungs-, Organisations- und Tariffreiheit gewährleisten, Kinder- und Zwangsarbeit ausschließen. Dafür gibt es unabhängige Überprüfungen (sogenannte Audits) in den Fabriken.

Gemeinsam mit internationalen Organisationen hat die Otto Group im Jahr 2013 das Gebäude- und Brandschutzabkommen für Textilfabriken in Bangladesch unterzeichnet: den Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh. Damit die Menschen, die unsere Produkte herstellen, einen sicheren Arbeitsplatz haben. Das Abkommen war auf fünf Jahre ausgelegt. 2017 unterzeichnete die Otto Group den 2018 Transition Accord, eine Verlängerung des Abkommens.

 

Als Unternehmen der Otto Group sind wir 2014 dem Fur Free Retailer Programm der internationalen Tierschutzorganisation VIER PFOTEN beigetreten.

 

Seit Juli 2017 sind wir außerdem Mitglied im cads e.V., einem Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die Qualität von Schuh- und Lederwaren zu sichern sowie Schuh- und Lederwaren, deren Qualität gesichert ist, mit einem Qualitätskennzeichen auszuzeichnen.