Gesellschaft

Ihr engagiert euch zum Beispiel für die Brustkrebsfrüherkennung. Wie ist die Kooperation entstanden?

Weil die Heilungschancen für Brustkrebs besser sind, je früher er erkannt wird – und ein Bewusstsein dafür Leben rettet. 

Weil Brustkrebs mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen im Jahr außerdem die häufigste Krebsform bei Frauen in Deutschland ist, haben wir gemeinsam mit Brustkrebs Deutschland e. V. eine Aktion ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit für individuelle Brustkrebsfrüherkennung zu steigern. Mit der Wäschekollektion „Pink Collection“ möchte bonprix für das Thema sensibilisieren und Bewusstsein für die Wichtigkeit der Früherkennung schaffen. Dabei sind in die BHs Labels eingenäht, die bewusst stören sollen und eine Anleitung zum Abtasten der Brust beinhalten. Tenor: „Brustkrebs sollte Dich kratzen!“ 

Gibt es in Deutschland noch andere Projekte, für die ihr Euch engagiert?

Ja, das Kinderhospiz Sternenbrücke: Auch dieses Haus und seine Bewohner liegen uns und unseren Mitarbeitern am Standort Hamburg sehr am Herzen. Seit 2003 hilft die Sternenbrücke schwer kranken Kindern und jungen Erwachsenen, ein würdevolles Leben bis zu ihrem Tod leben zu können. Dabei werden auch die Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern und Freunde von der Sternenbrücke unterstützt. Wir helfen ihnen dabei.

Und was ist mit sozialem Engagement im Ausland?

Seit 2001 engagieren sich bonprix-Mitarbeiter für eine Gehörlosenschule in Südindien. Hier bekommen im Moment über 350 Kinder aus sehr armen Verhältnissen – darunter auch viele Waisenkinder – ein Zuhause und eine Ausbildung. In der Tirupur School for the deaf lernen sie die Gebärdensprache, Lesen, Schreiben und all das, was andere Schulen auch lehren. 

Durch Spendenaktionen und Patenschaften wollen wir die Kinder und diese besondere Schule in Zukunft weiter unterstützen.

Außerdem unterstützen wir WASH - ein Projekt zur Verbesserung der Trinkwasser- und der sanitären Grundversorgung in vier Dörfern und Schulen in der Elfenbeinküste. Das Projekt wurde durch Cotton made in Africa initiiert und zusammen mit der Compagnie Ivoirienne de Coton umgesetzt. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser und die Verbesserung des Hygienezustands reduzieren nicht nur das Krankheitsrisiko sondern stellen auch eine enorme Arbeitserleichterung vor allem für Frauen und Mädchen dar, die üblicherweise Wasser aus weit entfernt gelegenen Quellen holen müssen.

Uta Poser (Vorstand bonhelp), der bonprix-Geschäftsführer Rien Jansen und der ehemalige Vorsitzende der Geschäftsführung und heutiger Vorstand Multichannel der Otto Group, Dr. Marcus Ackermann, zu Besuch in der Gehörlosenschule Tirupur