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Blaue Schuluniformen und weiße Hemden dominieren. Ein Eimer steht im Mittelpunkt der Szene.

INITIATIVEN 

 

Baumwolle liegt uns am Herzen – nicht nur, weil sie sich so gut auf der Haut anfühlt. Als unser wichtigstes Material ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, uns für die Weiterentwicklung im Anbau zu engagieren.  

 

Deshalb sind wir Partner einer zentralen Initiative, die sich genau diesem Ziel verschrieben hat: „Cotton made in Africa“. Gemeinsam mit ihr unterstützen wir einen international anerkannten Standard für Baumwolle aus Afrika, der auf eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in den Anbauländern abzielt. 

Baumwolle ist das am meisten genutzte Material in unseren Produkten.

Cotton made in Africa

Wir sind Partner der Cotton made in Africa (CmiA) Initiative der Air by Trade Foundation. CmiA ist ein international anerkannter Standard für Baumwolle aus Afrika. Nach dem Prinzip „Handel statt Spenden“ verfolgt die Initiative das Ziel, die Arbeits- und Lebensbedingungen im afrikanischen Baumwollanbau zu fördern und die Umwelt zu schützen.

 

Menschen

Der CmiA-Standard definiert klare Kriterien für Arbeitsbedingungen, die auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) basieren. Diese umfassen den Schutz der Kinderrechte und Regelungen zur Arbeitssicherheit. Die Teilnahme an der Initiative ermöglicht es Kleinbäuer*innen, ihre Baumwolle auf dem Weltmarkt zu verkaufen, und bietet ihnen Zugang zu Schulungen, die ihre landwirtschaftlichen und geschäftlichen Kenntnisse verbessern.

Im Fokus der Initiative stehen kleine Baumwollfarmen aus afrikanischen Ländern.

Frisch geerntete Baumwolle in den Händen.

Erde

Der CmiA-Standard verbietet die Verwendung von genverändertem Saatgut und reglementiert den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. So sind beispielsweise Pestizide verboten, die auf den Listen der PIC- und POP-Konventionen stehen oder von der WHO als extrem oder hochgefährlich eingestuft wurden. In Schulungen werden den Baumwollbäuer*innen Methoden für eine ressourcenschonende Landwirtschaft vermittelt. Behandelt werden dabei Themen von Fruchtfolgen über Pflanzenschutzmanagement bis hin zum Erhalt der Biodiversität.

Farmbetriebe der Initiative verwenden keine künstliche Bewässerung: Die Aussaat findet vor der Regenzeit statt.

Starke Frauen

Die Initiative hat spezielle Programme entwickelt, um die Rolle von Frauen in den Dorfgemeinschaften zu stärken. Durch gezielte Schulungen und die Gründung von Kooperativen bieten diese Programme Frauen die Möglichkeit, ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften, ihre unternehmerischen Fähigkeiten auszubauen und ihre Verhandlungsposition innerhalb der Gemeinschaft zu verbessern.

Die Initiative unterstützt vor allem Frauen im Baumwollhandel.